Kontrollfragen zur Vorlesung

Volkswirtschaftliches Rechnungswesen

1

Geben Sie an, aus welchen Teilsystemen sich das Volkswirtschaftliche Rechnungswesen zusammensetzt.

2

Kennzeichnen Sie kurz das Kreislaufbild von François Quesnay

3

Stellen Sie das Kreislaufbild für eine geschlossene Volkwirtschaft mit Vermögensbildung (ohne Staat) dar. Erläutern Sie den Sachverhalt. Leiten Sie die I-S ex-post-Identität her und interpretieren sie diese Identität.

4

Stellen Sie das Kreislaufbild für eine offene Volkwirtschaft mit Vermögensbildung (ohne Staat) dar. Erläutern Sie den Sachverhalt. Leiten sie die I-S ex-post-Identität her und interpretieren sie diese Identität für die Situation eines defizitären Außenbeitrages.

5

Stellen Sie das Produktionskonto eines Unternehmens dar. Erläutern Sie die Begriffe.

6

Stellen Sie das gesamtwirtschaftliche Produktionskonto dar. Erläutern Sie die Begriffe.

7

Stellen Sie das Einkommenskonto eines privaten Haushalts dar. Erläutern Sie die Begriffe.

8

Stellen Sie das gesamtwirtschaftliche Einkommenskonto dar. Erläutern Sie die Begriffe.

9

Stellen Sie das gesamtwirtschaftliche Vermögensänderungskonto dar. Erläutern Sie die Begriffe.

10

Stellen Sie das Auslandskonto dar. Erläutern Sie die Begriffe.

11

Erläutern Sie den Unterschied zwischen den Aggregaten "Inlandsprodukt" und "Sozialprodukt bzw. Nationaleinkommen".

12

Leiten sie die I-S  ex-post-Identität für eine offene Volkswirtschaft her und interpretieren sie diese Identität für die Situation einer defizitären Leistungsbilanz.

13

Erläutern Sie, was man unter Entstehungsrechnung versteht. Inwiefern kann die Entstehungsrechnung der sektoralen Strukturanalyse dienen? Stellen sie einen Bezug zur Drei-Sektoren Theorie her.

14

Definieren Sie die (vollständige) Verwendungsgleichung des Bruttoinlands-produkts zu Marktpreisen (BIPM).

15

Geben Sie an, was man unter intermediärer Verwendung und unter letzter Verwendung versteht.

Geben Sie an, in welchem Rechnungssystem der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen die intermediäre Verwendungsströme erfasst werden.

16

Die Staatsquote wird häufig als Anteil der gesamten Staatsausgaben (GSt) am BIPM definiert. Äußern Sie sich zum Aussagegehalt der so definierten Staatsquote. Geben Sie Alternativen an.

17

Geben Sie die funktionelle Verteilungsgleichung des NSPF (Volksein­kommen bzw. Nettonationaleinkommen NNEF) an.

Definieren Sie die Lohnquote. Nehmen sie zu der Frage Stellung, ob die Lohnquote ein geeigneter Indikator zur Darstellung der Veränderungen der Einkommensverteilung ist. Geben Sie auch an, was man unter bereinigter Lohnquote versteht.

18

Erläutern sie, was man unter Deflationierung des BIP versteht.

Geben Sie weiterhin an, wie „Inflation“ in Deutschland üblicherweise gemessen wird. Geben sie Schwachstellen des betreffenden Preisindex an.

19

Definieren Sie, was man unter "gesamtwirtschaftlichem Produktionspo­tenzial" (BIPM,pot) versteht und geben Sie die Bestimmungsfaktoren des Produktionspotenzials an. Geben Sie an, wie das Produktionspotenzial gesteigert werden kann.

20

"Investitionen haben eine  Kapazitätserweiterungseffekt und einen Nachfrageeffekt". Erläutern Sie die Aussage.

21

"Konjunkturschwankungen sind Schwankungen im Auslastungsgrad des Produktionspotenzials." Definieren und erläutern sie den Sachverhalt. Stellen Sie ihn grafisch dar.

22

Folge von Konjunkturschwankungen sind "konjunkturelle Zielverletzungen". Erläutern Sie diese Aussage. Stellen Sie die Phillips-Kurve grafisch dar.

23

Erläutern Sie, inwiefern "Leistungsbilanz" und "Kapitalbilanz" (im weiten Sinne) spiegelbildliche Sachverhalte darstellen.

24

Die Devisenbilanz der Zentralbank enthält die Veränderung der zentral gehaltenen Währungsreserven. Geben Sie an, aus welchen Komponenten sich die Währungsreserven zusammensetzen.

25

Umschreiben Sie, was man unter "außenwirtschaftlichem Gleichgewicht" verstehen kann und geben Sie an, welche Zahlungsbilanzkonstellation üblicher Weise als "gleichgewichtig" interpretiert wird. Begründen sie Ihre Aussage.

26

Geben sie an, welche zentralen Positionen die Dienstleistungsbilanz enthält.

27

Geben Sie an, welche zentralen Positionen die Kapitalbilanz enthält.

28

Geben Sie an, in welcher Teilbilanz der Zahlungsbilanz der Saldo der Erwerbs- und Vermögenseinkommen (Primäreinkommen) mit dem Ausland erfasst wird.

29

"Die Veränderung der Devisenbilanz der Zentralbank eines Landes ist entscheidend davon abhängig, ob das betreffende Land einem internationalen Währungssystem mit festen oder mit flexiblen Wechselkursen angehört." Erläutern Sie diese Aussage.

30

Definieren Sie die Arbeitsproduktivität (zwei Definitionen).

Erläutern Sie weiterhin, welche potenziellen Effekte (unter sonst gleichen Umständen) mit einer Steigerung der Arbeitsproduktivität einher gehen können.

31

Die Messung der Arbeitslosigkeit erfolgt üblicher Weise an Hand der "registrierten Arbeitslosenquote". Definieren Sie die registrierte Arbeitslosenquote und gehen Sie auf die Frage ein, ob es sich hierbei um einen geeigneten Indikator zur Messung der Unterbeschäftigung handelt.

32

Erläutern Sie, ob das BIP ein geeigneter Indikator zur Messung der Wohlfahrt eines Landes ist. Zeigen Sie alternative Methoden der Wohlfahrtsmessung auf.

33

"In einer Input-Output Tabelle werden die Vorleistungsverflechtungen zwischen den Wirtschaftssektoren ausgewiesen." Erläutern Sie diese Aussage.

34

"Zentralbankgeld entsteht, wenn die Notenbank Aktiva erwirbt und mit Verpflichtungen auf sich selbst zahlt." Erläutern Sie diese Aussage anhand einer Zentralbankbilanz.

35

"Eine potenzialorientierte (monetaristische) Geldpolitik bedeutet, dass die Geldmengenentwicklung am Wachstum des Produktionspotenzials auszurichten ist." Erläutern und präzisieren Sie diese Aussage. Stellen Sie einen Bezug zur Geldmengenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) her.